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ICP Deponie- und Altlastenseminar 2011

Geokunststoffe

Das diesjährige Seminar "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten" am 12. und 13. Oktober 2011 behandelt als Schwerpunktthema "Praktische Erfahrungen im Vollzug der neuen Deponieverordnung".

Zwei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung aus 2009 soll diesen Herbst die erste Änderungsverordnung zur Deponieverordnung vom Bundestag verabschiedet werden. Sie wird ca. 50 Änderungen, i.d.R. eher kleinere, enthalten. Anlass für die Änderungsverordnung ist das von der EU-Kommission angemahnte Fehlen einer Gleichwertigkeitsklausel für Abdichtungskomponenten und andere Bauteile für Deponien aus EU-Mitgliedsländern und Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums. Das schwierige Unterfangen, nationale Regelungen der DepV - wie die Erfordernis einer BAM-Zulassung oder Bundeseinheitliche Eignungsfeststellungen der Länder durch die LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“ - mit ausländischen Qualitätsstandards, Prüfungen und Überwachungen unter einen Hut zu bringen, scheint zumindest theoretisch gelungen. Der Praxistest steht noch aus.

Seit nunmehr ca. 6 Jahren wird nach dem Scheitern der Überarbeitung der Technischen Regeln zur stofflichen Verwertung von Abfällen der LAGA 20 und dem sog. „Tongrubenurteil“ an einer bundeseinheitlichen Verordnung zur Verwertung mineralischer Abfälle gearbeitet. Der jüngste Arbeitsentwurf einer „Mantelverordnung Grundwasser / Ersatzbaustoffe / Bodenschutz“ vom 6. Januar 2011 zeigt auf, dass im Falle des Inkrafttretens der Verordnung in dieser Form mit nicht unerheblichen Mengenverschiebungen zwischen der Verwertung außerhalb und der Verwertung und Beseitigung auf Deponien zu rechnen ist. Aufgrund der Änderung der BBodSchV (Geringfügigkeits-schwellenwerte) wird das Verfüllen von Abgrabungen erschwert, wodurch voraussichtlich ein Teil der geringer belasteten Massen auf Deponien abgelagert wird. Durch die ErsatzbaustV wiederum werden den Deponien wahrscheinlich höher belastete mineralische Abfälle zur Verwertung in technischen Bauwerken entzogen. Unter dem Strich wird mit einer Zunahme des Mengenstroms hin zu Deponien gerechnet. Dringend harmonisierungsbedürftig sind auch der sehr unterschiedliche Beprobungsaufwand und die kaum miteinander vergleichbaren Analysemethoden bei der Verwertung außerhalb bzw. Verwertung oder Beseitigung auf Deponien.

Weitere aktuelle Themen sind die neu erarbeiteten bzw. in Bearbeitung befindlichen Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards durch die LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“, die Möglichkeiten der Nachnutzung von Deponien sowie ein sich abzeichnender Bedarf an neuem Deponieraum, vornehmlich der Deponieklassen 0 und I. Im Foyer der Stadthalle findet die begleitende Fachausstellung aus dem Bereich Deponietechnik / Altlastensanierung statt.

Im Foyer der Stadthalle findet die begleitende Fachausstellung aus dem Bereich Deponietechnik / Altlastensanierung statt.

Von BECO Bermüller stehen den Seminarteilnehmern in der Fachausstellung die Vertriebsingenieure Siegfried Rothe und Dirk Segtrop zur Verfügung.

Veranstalter:
Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. und
Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e.V.

Konzept und Organisation:
ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH, Karlsruhe

Seminarleitung:
Dipl.-Ing. Wolfgang Bräcker, Staatl. Gewerbeaufsichtsamt, Hildesheim
TOAR Dipl.-Ing. Karl Drexler, Bayer. Landesamt f. Umweltschutz, Augsburg
Dr. Michael Tiedt, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW, Recklinghausen
Dipl.-Ing. Lothar Wilhelm, Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), Jena

Veranstaltungsort:
Stadthalle (Kongresszentrum) - Hans Thoma Saal, Festplatz 9, 76133 Karlsruhe

Das Seminarprogramm und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner GmbH:

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