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Standortbeschreibung

Gewerbepark Hiltrop in Bochum – Ehemalige Zeche und Kokerei Lothringen IV

2. Standortbeschreibung

Im Rahmen der Reaktivierung der Zechenbrache Lothringen IV wurden Altlasten-Untersuchungen in den Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser durchgeführt. Als wichtigste Voruntersuchungen sind die Arbeiten des MKS-Projektes (MKS = Mehrkomponenten Sanierung) zu nennen, die in den Jahren
1991 - 1993 anhand zahlreicher Rammkernsondierungen und Bodenluftmessstellen und in einem gesonderten Bericht auch durch Grundwassermessstellen die vorhandene Belastungssituation darstellten. Diese Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung waren Grundlage der Sanierungsplanung.

Den Untersuchungen lag die mit der Stadt Bochum abgestimmte städtebauliche Rahmenplanung zugrunde. In Abhängigkeit von der festgesetzten Nutzung wurden Schwellenwerte abgeleitet und Sanierungszonen ausgewiesen. Weiterführende Sanierungsuntersuchungen wurden ebenfalls im Rahmen des MKS-Projektes im Jahre 1994 von der Ingenieurgemeinschaft HARRESS-PICKEL-CONSULT / JESSBERGER & PARTNER GMBH durchgeführt.

Boden

Die Gefährdungsabschätzung auf dem ehemaligen Zechen- und Kokereigelände Lothringen IV wurde in mehreren Schritten und von verschiedenen Ingenieurbüros durchgeführt. Es wurden besonders im Nordosten des Geländes z.T. großflächige Kontaminationsbereiche im Boden, in denen auch Teer-
oder Pechablagerungen z.T. oberflächennah anstanden, ausgewiesen. Nach Süden und Westen hin werden die Kontaminationen allgemein geringer.

Die Bewertung geschah aufgrund definierter Handlungsschwellenwerte. Der Bewertung zugrunde gelegten Handlungsschwellenwerte wurden für drei Nutzungsarten des Bodens angegeben und sind unter der Vorgabe der möglichst restriktionsfreien Nutzung der potentiellen Bauflächen ermittelt worden.

Bodenluft

Eine akute Gefahr ist durch die bei Übertritt der Bodenluft in die Außenluft gegebene Verdünnung um zwei Zehnerpotenzen nicht gegeben.
Für die vorgesehene Nutzung ist der Bodenluftpfad jedoch dauerhaft zu unterbinden (passive Bodenluftfassung, Gasdrainage), um eine Gefährdung der
späteren Nutzung auszuschließen.

Grundwasser

Dass von dem kontaminierten Bodenmaterial durch Elution ins Grundwasser Gefährdungen zum Grundwasserpfad ausgehen, wurde durch Grundwasseruntersuchungen in der Gefährdungsabschätzung bewiesen. Die Grundwasserproben zeigten z.T. erhebliche Kontaminationen durch
kokereitypische Schadstoffe.

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