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ICP Deponie- und Altlastenseminar 2014

Geokunststoffe

Das diesjährige Seminar Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten — Planung und Bau neuer Deponien am 22. und 23. Oktober 2014 behandelt als Schwerpunktthema " Drohen Entsorgungsengpässe auf Deponien in Deutschland? Knappe Deponiekapazitäten für gering belastete mineralische Abfälle (DK0 / DK I) ". „Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten“ hieß der Untertitel des Karlsruher Deponie– und Altlastenseminars seit vielen Jahren. Diese Thematik prägte auch die Themen des Seminars in den späten 90er Jahren des letzten und im ersten Jahrzehnt dieses neuen Jahrhunderts.

Das Kreislaufwirtschafts– und Abfallgesetz und dessen Novellierung, das Inkrafttreten der Abfallablagerungsverordnung sowie der Deponieverordnung und deren Fortschreibungen sowie das Auslaufen der letzten Übergangsfristen von TASi, AbfA­blV und DepV 2005 und 2009 führte zu immer mehr Stilllegungen von Deponien. Hinzu kam sowohl eine von der EU als auch von der bundesdeutschen Politik beförderte Wunschvorstellung, zukünftig ohne Deponien auskommen zu können, wenn man nur die Kreislaufwirtschaft weiter optimierte. Obwohl man zwischenzeitlich diesen Wunschtraum als nicht realisierbar erkannt hat, wirkt er bis heute nach und erschwert aufgrund von Akzeptanzproblemen die Erweiterung und mehr noch die Neuanlage von Deponien.

Die Deponie als Schadstoffsenke für mineralische Abfälle zum Ausschleusen von Schadstoffen muss jedoch ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bleiben. Pressemeldungen von protestierenden Bauunternehmern wegen dramatisch fehlender Deponiekapazitäten vor einem dem Landratsamt oder das gemeinsame Positionspapier des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie (HdB) und des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes (ZDB) „Entsorgungsengpässe auf Deponien: Bauwirtschaft fordert Politik zum Handeln auf“ (EUWID 18.2014) lassen das Problem ins öffentliche Bewusstsein dringen. Verschiedene Bundesländer haben bereits reagiert und Bedarfsanalysen zum vorhanden und zukünftig benötigten Deponieraum für i.W. DK I Deponien erstellt oder erstellen lassen.

Vor allem der Bausektor ist trotz aller Bemühungen um die Vermeidung und Verwertung von Abfällen aus dem Baubereich auf eine funktionierende Abfallwirtschaft mit ausreichendem und bezahlbaren Deponiekapazitäten für jene Abfälle angewiesen, die nicht mehr verwert­bar sind. Bereits heute vorliegende regionale Engpässe bei der Ablagerung von nicht verwertbaren mineralischen Bauabfällen führen zu höheren Ablagerungsgebühren und langen Transportwegen, einhergehend mit steigenden CO2-Emissionen. Gelingt es nicht, bereits heute vorliegende Engpässe bei der Ablagerung von nicht verwertbaren mineralischen Bauabfällen zu beheben, wird dies unabdingbar zu einer Verteuerung von Baumaßnahmen führen. Insbesondere die dringend notwendige Sanierung der Verkehrsinfrastruktur würde hierdurch kaum noch finanzierbar werden.

Veranstalter:
Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. und
Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e.V.

Konzept und Organisation:
ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH, Karlsruhe

Seminarleitung:
Dipl.-Ing. Wolfgang Bräcker, Staatl. Gewerbeaufsichtsamt, Hildesheim
TOAR Dipl.-Ing. Karl Drexler, Bayer. Landesamt f. Umweltschutz, Augsburg
Dr. Michael Tiedt, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW, Recklinghausen
Dipl.-Ing. Lothar Wilhelm, Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), Jena

Veranstaltungsort:
Stadthalle (Kongresszentrum) - Hans Thoma Saal, Festplatz 9, 76133 Karlsruhe

Das Seminarprogramm und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner GmbH:

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