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Fahrstreifenerweiterung Knotenpunkt A73/B303 bei Ebersdorf

Verbreiterung eines Fahrstreifens durch die Systemlösung TERRAMESH in Gabionenoptik

Anforderung

Durch die stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens auf Autobahnen ist die Aufweitung und Entlastung von staugefährdeten Verkehrsknotenpunkten eine maßgebliche Aufgabe der Verkehrsplanung der Autobahndirektionen.

Entlang der mittelfränkischen Hauptverkehrsader BAB A73 sollte an der Anschlussstelle „Ebersdorf“ zur Bundesstraße B303 ein solcher infrastruktureller Flaschenhals durch die Anlage weiterer Fahrstreifen ausgeweitet werden.

Die Teilmaßnahme TM 2 sah eine Verbreiterung um einen Fahrstreifen der östlich an die AS-Rampe anschließenden Bundesstraße B303 vor. Aufgrund bestehender Grunderwerbsgrenzen und Verkehrsflächen sowie Einrichtungen Dritter entlang des Dammfußes, musste für den Bau des Fahrbahndamms eine übersteile Böschungskonstruktion gewählt werden. Um die Auswirkung der Bauarbeiten auf den Verkehrsfluss zu minimieren, lag das Hauptaugenmerk der Planung auf einer möglichst schnellen Bauzeit.


Lösung

Regelquerschnitt der Steilböschung mit Fahrbahnaufbau

Durch die positive Erfahrung, in Bezug auf Einfachheit und schnellen Baufortschritt, mit dem System GREEN TERRAMESH beim vergleichbaren Bauvorhaben BAB A73 Abfahrt Erlangen-Nord, wurde mit der Autobahndirektion Nordbayern ein gemeinsames Lösungskonzept für die Maßnahme am Knoten Ebersdorf angestrebt. Entlang des ca. 120 m langen Teilstücks der B303 sollte durch das 70° steile, ingenieurgeologische Bauwerk eine Flächenerweiterung der Bundesstraße um einen Fahrstreifen, ohne weiteren Flächenerwerb unterhalb der Böschung, erzielt werden. Da eine pflegeleichte und optisch ansprechende Lösung gewünscht war, wurde im gemeinsamen Beratungstermin eine Frontgestaltung in Gabionenoptik der Systemlösung TERRAMESH ausgewählt. Die Hinterfüllung des vollverzinkten Frontelements aus Gabionenstahl, mit einer Maschenweite von 5 cm sollte durch grobes gebrochenes Steinmaterial erfolgen. Aufgrund der erforderlichen Tiefenentwässerung der Böschung wurde zudem eine Gründung der Steilböschungskonstruktion von einem Meter unter öFW-Niveau notwendig. Dank des hohen Grads an werkseitiger Vormontage von TERRAMESH war ein zügig fortschreitender Bauablauf durchweg möglich. Die Robustheit der Bewehrungslagen aus Stahldrahtgeflecht stellte sich im Baufortschritt als ein deutlicher Vorteil heraus, da diese zur Verfüllung und Verdichtung direkt von Radfahrzeugen befahren werden konnte und kein mühsamer Vor-Kopf Einbau notwendig war.


Ergebnis

Vom Beginn des Einbaus der TERRAMESH Elemente bis zur Fertigstellung lagen nur 15 Werktage, wobei der Elementaufbau aufgrund von Kanalarbeiten für 5 Tage unterbrochen wurde, sodass sich eine effektive Bauzeit von zehn Tagen ergab. Durch das ingenieurgeologische Bauwerk TERRAMESH konnte der Autobahndirektion eine zügig errichtete, optisch ansprechende Lösung zur Ausführung einer übersteilen Böschungskonstruktion geboten werden.


Vorteile

  • Baustellenbetreuung und Einweisung durch Technische Fachberater und Anwendungstechnik
  • Hohe Robustheit und einfache Befüllung
  • Schneller und sicherer Systemaufbau durch vormontierte Elemente
  • Zügiger Baufortschritt durch Befahrbarkeit
  • Hohe Systemsicherheit durch Umschlagtechnik
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