Inklusionsspielplatz
Ein Inklusionsspielplatz ermöglicht es Kindern mit und ohne Behinderung, gemeinsam zu spielen und voneinander zu lernen. Er fördert soziale Teilhabe und trägt dazu bei, Barrieren abzubauen – sowohl physisch als auch gesellschaftlich.
Die Vorteile eines Inklusionsspielplatzes
Fördert gemeinsames Spielen und Inklusion von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten
Erfüllt wichtige Anforderungen an Barrierefreiheit und Sicherheit
Steigert die Attraktivität öffentlicher Räume und schafft Mehrwert für Kommunen
Unterstützt soziale Integration und nachhaltige Stadtentwicklung
Was macht einen inklusiven Spielplatz aus?
Ein inklusiver Spielplatz zeichnet sich dadurch aus, dass er allen Kindern – unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten – Zugang und Spielmöglichkeiten bietet.
Barrierefreiheit spielt hierbei eine zentrale Rolle: Wege, Zugänge und Spielflächen müssen so gestaltet sein, dass Rollstuhlfahrer, Kinder mit Gehhilfen oder auch Begleitpersonen mit Kinderwagen die Anlagen problemlos nutzen können.
Ebenso wichtig sind Spielgeräte, die verschiedene Sinne ansprechen und motorische sowie kognitive Fähigkeiten fördern.
Checkliste für einen Inklusionsspielplatz
Diese Checkliste fasst die wichtigsten Kriterien zusammen, um einen Spielplatz inklusiv, barrierefrei und behindertengerecht zu gestalten. Sie ist angelehnt an die Ergebnisse der Studie zu inklusiven Spielplätzen. Ihre ausgefüllte Checkliste können Sie anschließend kostenfrei herunterladen.
Checkliste für einen inklusiven Spielplatz
Inklusive Spielgeräte und Gestaltungsmöglichkeiten
Ein inklusiver Spielplatz sollte eine Mischung aus Geräten und Bereichen bieten, die unterschiedliche Fähigkeiten berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Schaukeln mit Rückhaltesystemen: bieten sicheren Halt und ermöglichen auch Kindern mit eingeschränkter Motorik ein Schaukelerlebnis.
- Rollstuhlgerechte Karussells: können mit dem Rollstuhl befahren werden und schaffen ein Gemeinschaftserlebnis.
- Tast- und Klangspiele: fördern die Sinneswahrnehmung und bieten abwechslungsreiche Erlebnisse für Kinder mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen.
- Inklusive Wippe: ermöglicht gemeinsames Schaukeln für Kinder mit und ohne Einschränkungen und stärkt das Miteinander.
Die Vielfalt der Spielgeräte sorgt dafür, dass jedes Kind passende Spielanreize findet – sei es durch Bewegung, Sinneserfahrungen oder gemeinsames Spielen.
Der ideale Fallschutz für inklusive und barrierefreie Spielplätze
Neben barrierefreien Zugängen und geeigneten Spielgeräten spielt der Fallschutz eine zentrale Rolle für die Sicherheit. Gerade auf Inklusionsspielplätzen, die für alle Personen zugänglich sein sollen, ist ein hochwertiger Fallschutzbelag unverzichtbar. Holzhackschnitzel und Fallschutzsand können zwar ausreichend aufpralldämpfend sein, ermöglichen jedoch kein hindernisloses Vorwärtskommen auf Rädern oder mit Gehhilfen. Fugenlose Fallschutzbeläge wie PEGASOFT sind barrierefrei befahrbar und flexibel gestaltbar.
Fallschutzsand
- weit verbreitet
- kostengünstig
- natürliches Material
- schwer befahrbar für Rollstühle und Gehhilfen
Holzhackschnitzel
- einfache Verlegung
- natürliche Optik
- kostengünstig
- müssen regelmäßig nachgefüllt werden
Fugenlose Fallschutzböden (PEGASOFT)
- barrierefrei befahrbar
- in Farbe und Form flexibel gestaltbar
- höhere Investitionskosten in der Anschaffung
- langfristig geringere Gesamtbewirtschaftungskosten
Geeignete Böden für Inklusionsspielplätze
PEGASTONE Natursteinbeläge
- Natursteinbeläge aus Marmor
- Fugenlos & rutschhemmend
- Bieten haptische und farbliche Unterschiede
- Ideal kombinierbar mit PEGASOFT
- In 14 Farben erhältlich
PEGASOFT Fallschutzbeläge
- EPDM-Beläge
- Geprüfte Stoßdämpfung nach DIN EN 1177
- Fugenlos & barrierefrei
- Ideal kombinierbar mit PEGASTONE
- In 28 Farben erhältlich
Planen Sie Ihren Inklusionsspielplatz mit PEGASOFT und PEGASTONE
Für inklusive Spielplätze braucht es sowohl eine feste, barrierefreie Wegeführung als auch sicheren Fallschutz. Genau dafür bieten unsere PEGASTONE Natursteinbeläge und PEGASOFT Fallschutzbeläge die ideale Kombination: PEGASTONE sorgt für stabile, befahrbare Wege, während PEGASOFT mit farbigen Fallschutzflächen Sicherheit und Gestaltungsmöglichkeiten schafft. Gemeinsam entstehen barrierefreie Flächen mit klaren haptischen und optischen Unterschieden – perfekt für moderne Inklusionsspielplätze.
Projektbeispiele inklusiver Spielplätze
REGENSBURG BRIXEN-PARK
Im Brixen-Park entstand ein Spielplatz mit inklusiven Bereichen wie einer Rollstuhlwippe und einem unterfahrbaren Sandspieltisch. Für die Sicherheit sorgt unser fugenloser Fallschutzbelag PEGASOFT.
GENERATIONEN-SPIELPLATZ GUNZENHAUSEN
Der „Platz für Alle“ in Gunzenhausen vereint Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Auch hier sorgt PEGASOFT für eine sichere und barrierefreie Fläche.
LANDESSCHULE MÜNCHEN
An der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte wurden PEGASOFT Fallschutzbeläge mit PEGASTONE Natursteinbelägen für haptische und farbliche Unterschiede sowie eine fugenlose Wegeführung kombiniert.
Farbdesigner für fugenlose Fallschutzböden
Gestalten Sie Ihren fugenlosen Fallschutzbelag in wenigen Schritten selbst
Einfach die 28 verschiedenfarbigen Granulate miteinander kombinieren und mixen, bis Ihr Wunschbelag entsteht. Sie können das Ergebnis an einer virtuellen Fallschutzplatte aus verschiedenen Perspektiven in 3-D betrachten und gleichzeitig in einer Realvorschau die Flächenwirkung Ihrer Farbmischung beurteilen.
Ist Ihr Mix perfekt, können Sie Ihre PEGASOFT Farbmischung in einer Galerie speichern oder bequem als PDF herunterladen. Über die Anfragefunktion stehen wir Ihnen für Fragen, Angebote u.v.m. gerne zur Verfügung. Diese Anwendung ist für Desktop-Computer optimiert.
Fördermöglichkeiten und Finanzierung inklusiver Spielplätze
Die Realisierung eines Inklusionsspielplatzes erfordert Investitionen. In vielen Gemeinden und Bundesländern gibt es Förderprogramme, die auch für inklusive und barrierefreie Spielplätze genutzt werden können. Welche Förderungen im Einzelfall möglich sind, variiert je nach Region und Träger. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig bei der zuständigen Stelle vor Ort nachzufragen.
Tipps für die Antragstellung*
- Frühzeitige Kontaktaufnahme mit Gemeinde oder Landesförderstellen, um Förderfähigkeit und Fristen zu klären
- Nachweise für Eigentum oder Trägerschaft sichern
- Kinder- und Jugendbeteiligung dokumentieren – wird häufig positiv bewertet
- Nachhaltigkeit & Barrierefreiheit klar im Konzept verankern
- Unterhalt und Betriebskosten transparent darstellen
*Die Tipps für die Antragstellung dienen zur allgemeinen Orientierung. Bitte beachten Sie, dass Fördermöglichkeiten je nach Gemeinde variieren – eine individuelle Förderberatung können wir daher nicht anbieten.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet einen inklusiven von einem herkömmlichen Spielplatz?
Ein inklusiver Spielplatz berücksichtigt Barrierefreiheit und ermöglicht allen Kindern die Teilhabe – unabhängig von ihren Fähigkeiten. Dazu gehören breite und stufenlose Zugänge, barrierefreie Spielgeräte sowie Spielangebote, die motorische, sensorische und soziale Fähigkeiten gleichermaßen fördern.
Welche Normen sind bei der Planung eines Inklusionsspielplatzes wichtig?
Wesentlich sind die DIN EN 1176 (Spielplatzssicherheit) und die DIN EN 1177 (Stoßdämpfende Spielplatzböden). Sie definieren die sicherheitstechnischen Anforderungen an Geräte sowie die Anforderungen an stoßdämpfende Bodenbeläge. Eine Übersicht über weitere relevante Normen für die Gestaltung von Spielplätzen finden Sie hier: Normen für die Gestaltung von Spielplätzen (DIN).
Warum ist der richtige Boden auf inklusiven Spielplätzen besonders wichtig?
Ein inklusiver Spielplatz braucht barrierefreie, sichere und gut erkennbare Flächen. Der Boden muss sowohl Befahrbarkeit als auch Fallschutz gewährleisten und zugleich Orientierung bieten. Unsere PEGASTONE Natursteinbeläge schaffen feste Wege, während PEGASOFT Fallschutzbeläge für Sicherheit und Gestaltung sorgen.
Wie können Kommunen einen Inklusionsspielplatz finanzieren?
Über Fördermittel und Zuschüsse lassen sich die Kosten für Planung und Umsetzung deutlich reduzieren. Neben bundes- und landesweiten Programmen existieren spezielle Initiativen wie die Spielplatz-Initiative des Deutschen Kinderhilfswerks. Wichtig ist eine enge Abstimmung mit der Gemeinde, die frühzeitige Antragstellung und die Dokumentation von Barrierefreiheit und Kinderbeteiligung im Konzept.
Weitere Informationen zu:
Inklusionsspielplätze
PEGASOFT Fallschutzbeläge
| PEGASOFT Fallschutzbeläge | |
|---|---|
| PEGASOFT fugenlose Fallschutzbeläge im Ortseinbau Produktbroschüre
| Download |
| PEGASOFT Lichtechtes Bindemittel Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 140mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 110mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 100mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 90mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 80mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 70mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 60mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 50mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 40mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Spielbeläge 25+10mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Spielbeläge 20mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Spielbeläge 15mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Spielbeläge 10mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Spielbeläge 10+10mm Ausschreibungstext
| Download |
| PEGASOFT Fallschutzbeläge 30mm Ausschreibungstext
| Download |
| Revitalisierung des Spielplatzes im Colleggarten in Nürnberg Praxisbericht PEGASOFT Fallschutzbeläge
| Download |

Weitere Anwendungsgebiete
Vertrieb Elastikprodukte
Marco Kutscheidt
+49 (0) 911 64200-39
marco.kutscheidt@beco-bermueller.de
